Der 2. Weltkrieg war in vollem Gange da trat am 1. April 1941 Johannes Roch geb. 1927 die Schmiedelehre im väterlichen Betrieb an und arbeitete noch bis 31.03.1944 in der Pennricher Schmiede. Anschließend wurde er zum Reichsarbeitsdienst eingezogen und im Herbst 1944 zur schweren Artillerie der Wehrmacht eingezogen. Am 02.05.1945 geriet er bei Görlitz in sowjetische Gefangenschaft und wurde Ende August 1945 aus dieser entlassen. In dieser Zeit wurde der Schmiedebetrieb ununterbrochen durch Oskar Roch weitergeführt.


– Vom 13. September 1945 bis 30.11.1949 arbeitete Johannes Roch als Schmiedegeselle in der väterlichen Schmiede. Anschließend als Schmied und Kokillengießer im Leichtgusswerk Dresden.
– Auf Grund eines Betriebsunfalles bei dem Oskar Roch ein Auge einbüßte kehrte der Sohn Johannes Roch 1953 zur Unterstützung seines Vaters zurück in den väterlichen Betrieb und legte die Hufbeschlagsprüfung an der Landeslehrschmiede auf der Packhofstraße in Dresden sowie der Handwerkskammer Dresden ab.
– Am 01.Juli 1954 übernahm Johannes Roch als Schmiedemeister den väterlichen Betrieb.
